Compliance Frühstück in Hamburg

Zahlreiche Unternehmen betreiben interne oder externe Hinweisgebersysteme zur Meldung von Straftaten, Compliance-Verstößen oder Verletzungen interner Richtlinien. Diese Systeme können von den eigenen Beschäftigten, je nach Gestaltung aber auch von Externen für Hinweise genutzt werden. Dabei werden in den meisten Fällen auch personenbezogene Daten verarbeitet – entweder die des Whistleblowers oder der beschuldigten Personen.

Das Thema "Whistleblowing" hat in den vergangenen Monaten durch europäische und nationale Gesetzgebungsverfahren, Stellungnahmen der deutschen Datenschutzbehörden und ein arbeitsgerichtliches Urteil mit Sprengkraft neue Fahrt aufgenommen.

Bei unserer Veranstaltung werden Dr. Christian Tinnefeld und Dr. Ina Bruns daher die folgenden Themen näher beleuchten und gemeinsam mit Ihnen diskutieren:

  • Orientierungshilfe der deutschen Datenschutzbehörden zu Whistleblowing-Hotlines: Datenschutzrechtlicher Rahmen und Regelungsmöglichkeiten für Unternehmen.
  • Neue EU-Richtlinie zum Schutz von Whistleblowern: Hintergrund und aktueller Stand des Gesetzgebungsverfahrens.
  • Neues deutsches Geschäftsgeheimnisgesetz: Schutz vertraulicher Geschäftsinformationen und Ausnahmetatbestand für Whistleblower bei berechtigtem Interesse.
  • Urteil des LAG Baden-Württemberg: Datenschutzrechtliche Auskunft kann nicht durch (pauschalen) Hinweis auf Schutz des anonymen Hinweisgebers verweigert werden.
Außerdem werden wir darauf eingehen, welche datenschutzrechtlichen Pflichten beim Betrieb eines Hinweisgebersystems zu beachten sind und geben Empfehlungen und Vorschläge zur Umsetzung.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Compliance-Verantwortliche sowie Juristen in Rechtsabteilungen. Selbstverständlich sind aber auch Mitarbeiter anderer Abteilungen herzlich willkommen. 

Bei Interesse registrieren Sie sich bitte über diesen Link.


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